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Für viele Hundebesitzer ist es noch immer eine in Stein gemeißelte „Regel“, dass Schweinefleisch für Hunde tabu ist – egal ob roh oder gekocht. Ein Mythos der endlich in unserem Blogbeitrag aufgeklärt wird.

Frage 1: Ist Schweinefleisch sicher für Hunde?

Ja, Schweinefleisch ist sicher für Hunde, solange es richtig zubereitet wird. Es ist wichtig, das Fleisch gründlich zu kochen, um potenziell schädliche Bakterien abzutöten. Jedoch solltest du die Verwendung von Gewürzen, Salz oder anderen Zutaten vermeiden, die für Hunde schädlich sein können.

Zusatzfrage: Sind alle Teile vom Schwein sicher für Hunde?

Mageres Schweinefleisch wie mageres Schweinefilet oder Schweinekotelett ohne Knochen kann sicher für Hunde sein, solange es gründlich gekocht und von Fett befreit ist. Die Fütterung von Schweineknochen hingegen solltest du vermeiden, da sie splittern können und deinen Vierbeiner unter Umständen verletzen können.

Bello’s Tipp: 
Mit HelloBello Ringeltanz bist du auf der sicheren Seite. Unser Rezept mit Schweinefleisch wurde tierärztlich entwickelt und enthält hochwertige, frische Zutaten, welche in einem ausgeklügelten Produktionsprozess bei niedrigen Temperaturen schonend zubereitet werden. Dadurch bleiben die wertvollen Vitamine, Spurenelemente und Nährstoffe erhalten.

Schweinefleisch für Hunde: Tierarztempfehlung

Frage 2: Sollte ich meinem Hund rohes oder gekochtes Schweinefleisch geben?

Es wird empfohlen Schweinefleisch für Hunde immer gut zu kochen, um das Risiko von Salmonellen oder anderen schädlichen Bakterien zu minimieren. Rohes oder unzureichend gekochtes Schweinefleisch kann Krankheiten verursachen und solltest du daher unbedingt vermeiden. Durch das Kochen des Fleisches ist es sicher und leichter verdaulich für deinen Liebling.

Frage 3: Wie viel Schweinefleisch kann ein Hund essen?

Die Menge an Schweinefleisch für Hunde hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie Größe, Aktivitätsstufe und individuellen Bedürfnisse.

Bitte achte genau auf die Menge, die du deinem Liebling fütterst. Denn übermäßiger Verzehr von fetthaltigem Schweinefleisch kann auch zu Verdauungsstörungen und Gewichtszunahme führen.

Es wird empfohlen 10% des täglichen Hundefutters als Fleischportion zu verwenden.

Dabei ist es wichtig, eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten, die auch andere wichtige Nährstoffe wie Gemüse und Kohlenhydrate enthält.

Frage 4: Welche Vorteile hat Schweinefleisch für Hunde?

Schweinefleisch bietet einen verhältnismäßig hohen Gehalt an Vitamin B1 und Thiamin. Diese Inhaltsstoffe sind unter anderem wichtig für die Aufrechterhaltung der Funktion des Nervensystems.

Das Schweinefett, welches automatisch beim Verzehr von Muskelfleisch aufgenommen wird, hat eine besonders günstige Zusammensetzung und beinhaltet viele essentielle Fettsäuren. (Quelle: Ernährung des Hundes, Jürgen Zentek, 8. Auflage, 2016)

Der Hund kann Fette zu einem hohen Prozentsatz verdauen, das gilt vor allem für Schweine- und Geflügelfett, Schweinefett ist zu 96 % verdaulich.

Auch besteht kein erhöhtes Risiko einer Pankreatitis, es können bis zu 10 g Fett pro kg Körpergewicht pro Tag aufgenommen werden, ohne, dass sich die Fettaufnahme nachteilig auf die Verdauung auswirkt.

Es ist also auf jeden Fall einen Versuch wert, Hunde Schweinefleisch probieren zu lassen. Ab Herbst 2021 ist HelloBello’s Ringeltanz-Menü mit Schweinefleisch erhältlich. Teste gleich einmal, ob das Schweinefleisch-Menü deinem Hund zusagt.

Schweinefleisch für Hunde: Hund frisst aus Schüssel

Frage 5: Schweinefleisch für Hunde bei Unverträglichkeiten?

Nahezu jeder Hundebesitzer der anhaltenden Juckreiz bei seinem Liebling beobachtet hat, hat eine Futtermittelunverträglichkeit im Hinterkopf.

Oft beginnt dann die Suche nach einer möglichst ausgefallenen Eiweißquelle. Notgedrungen endet dies oft bei der Fütterung von absolut absurden Fleischsorten.

Letztlich landen dann Tiere wie Kängurus oder Kamele in der Futterschüssel. Die Kontrolle über die Haltung, Schlachtung und Kühlung während des Transports fehlt meistens gänzlich.

Dadurch, dass Schweinefleisch lange Zeit kategorisch abgelehnt wurde, sind viele Hunde damit noch nicht in Berührung gekommen und weisen auch keine Unverträglichkeiten gegen dieses Protein auf.

Jürgen Zentek, beschreibt in seinem Buch „Ernährung bei Hunden“ Versuche, die zeigen, dass Hunde Schweinefleisch (und auch Rinderfleisch) sehr gut vertragen. Demnach wurden diese Fleischsorten gegenüber Pferd, Ziege und Geflügel von Hunden bevorzugt.

Lies auch: Futtermittelallergie beim Hund

Frage 6: Wie sieht es mit Schweinefleisch aus Deutschland und Österreich aus?

Die große Sorge, wenn Hunde Schweinefleisch fressen, ist die Ansteckung mit dem Aujeszky-Virus. Das Herpes-Virus kann sich unter Schweinen in Viehbetrieben verbreiten und bei Verfütterung in rohem Zustand auch Hunde und Katzen, mit schweren Folgen, anstecken.

ABER an dieser Stelle kann gleich Entwarnung gegeben werden: Seit 1997 ist der österreichische Hausschwein-Bestand frei von dem Virus.

Das ist amtlich anerkannt und wird von der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH bestätigt (AGES). Regelmäßige Testungen des Laves (niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) bestätigen gleiches auch für Deutschland.

Zusätzlich wird das Virus durch Erhitzung ab 55° Celsius unschädlich gemacht, es darf also guten Gewissens im Hundenapf landen.

Folglich können Hunde Schweinefleisch, wie beispielsweise im HelloBello Ringeltanz-Menü, in gekochtem oder erhitztem Zustand bedenkenlos fressen.

Im Wildschweinbestand tritt das Virus in Österreich und auch in Deutschland von Zeit zu Zeit noch auf. Auch hier gilt, vollständig gekochtes Wildfleisch kann problemlos verfüttert werden.

HelloBello Ringeltanz – Frisch gekochte Schweinefleisch-Menüs für deinen Vierbeiner

Folgende natürliche Zutaten findest du in unserem ausgewogenen Ringeltanz-Menü:

  • Schweinefleisch
  • Kartoffeln: sind stärkereich, weisen einen hohen Kaliumgehalt auf und enthalten hochwertiges Eiweiß (in geringen Mengen). Finden vor allem in Diäten bei Hunden mit Futtermittelintoleranz ihren Platz!
  • Pastinaken: hoher Fasergehalt, enthält Kalium, Protein und Vitamin C (4x so viel wie Karotten). Fördern Verdauung dank Inulin (präbiotische Komponente)
  • Leinsamen: enthalten wertvolle Ballaststoffe, fördern die Darmtätigkeit, versorgen Darmbakterien mit Nährstoffen und verringern das Dickdarm Krebsrisiko
  • Petersilie: frische Petersilie hat eine antibakterielle Wirkung, hilft bei Maulgeruch und ist reich an Vit A, C, K, B12 + Folsäure
  • Lachsöl: hochwertige Omega 3 Öle wirken entzündungshemmend, gut für Fell- und Hautgesundheit

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