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Futter dein Hund benötigt

Der Hund frisst nicht? Jeder Hund ist anders – im Aussehen, Gewicht, Persönlichkeit und auch in seinen Ticks. Doch eine Sache haben alle gemeinsam: die Liebe zum Futter.

Trotzdem werden zahlreiche Hundebesitzer irgendwann mit dem Problem konfrontiert, dass der Vierbeiner seinen herzhaften Appetit scheinbar verliert. Spätestens dann ist guter Rat gefragt.

Dein Hund frisst nicht mehr: 3 mögliche Ursachen

Von unserem eigenen Essverhalten wissen wir, dass Appetitlosigkeit viele Ursachen haben kann.

Wenn dein Hund das Fressen verweigert, kann das unter Umständen ein Zeichen für ein erhebliches Gesundheitsproblem sein. Wende dich in diesen Fällen auf jeden Fall deinen Tierarzt, wenn

  1. dein Hund erst seit Kurzem wählerisch ist und du dir Sorgen machst oder,
  2. du die Appetitlosigkeit mit anderen Symptomen in Verbindung bringst.

„Selten verweigert ein Hund das Essen des Verweigerns willen“, sagt Mason Romero, Veterinärberater bei Better Pet. 

„Normalerweise gibt es immer etwas, das ein Hund gerade fressen würde“. Die Liste der möglichen medizinischen Ursachen für wählerisches Fressverhalten ist lang und kann von schwerwiegenden Krankheiten wie Krebs, Nieren- oder Leberproblemen und Pyometra (Gebärmutterentzündung Hündinnen) bis hin zu Zahnkomplikationen, Schmerzempfindlichkeit oder Magen-Darm-Störungen reichen.

Hund frisst nicht füttern

Tatsächlich existieren auch Ursachen, die für dich den Eindruck machen können, dass dein Hund wählerisch ist, obwohl er in Wahrheit gerne essen möchte:

  1. Nahrungsmittelunverträglichkeiten können Hunde sogar noch einige Stunden nach dem Fressen Beschwerden bereiten.

    Blähungen, Verdauungsprobleme, Durchfall bis hin zu wählerischem Verhalten sind nur einige Symptome.

    Sollte dein Hund empfindlich auf gewisse Inhaltsstoffe reagieren, kann es bei dir den Anschein erwecken, dass dein Hund nicht fressen möchte.
  2. Eine Verletzung oder Entzündung im Mundbereich können ein Grund sein, dass dein Hund zunehmend zaghafter frisst.

    Schaue dir genau an, wie Mund, Zunge und Zahnfleisch aussehen. Schmerzen oder empfindliche Stellen können die Lust zu Fressen ebenfalls beeinträchtigen.
  3. Dieser Punkt gilt besonders, wenn Punkt 2 auf deinen Hund zutrifft.

    Überdenke in diesem Fall noch einmal die Zahnhygiene deines Hundes und überlege, ob dein Hundespielzeug scharfe Kanten beinhaltet, an denen sich deine Fellnase verletzen kann.

Schon kleinste Veränderungen im Alltag oder deiner Wohnung kann Angstzustände oder Stress bei deinem Hund hervorrufen und im Zuge dessen zu pingeligem Fressverhalten führen.

Genau wie wir Menschen drücken einige Hunde ihre Emotionen durch veränderte Essgewohnheiten aus. 

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Möglicherweise wirst du auch eine Veränderung im Fressverhalten deines Hundes bemerken, wenn 

  • du ständig seine Ernährung umstellst
  • das Futter in einer Umgebung servierst, die deinem Hund unbekannt ist,
  • dein Hund in Anwesenheit anderer Haustiere, beispielsweise ranghöherer Hunde, fressen soll. 

Tipp: Achte darauf, dass sich dein Hund beim essen sicher fühlt, damit er es nicht mit negativen Erlebnissen verknüpft.

Hund frisst nicht: gesundheits- oder verhaltensbedingt?

Der größte Indikator, ob der Fressunlust eine Verhaltensweise, oder eine gesundheitliche Ursachen zu Grunde liegt, ist die Beziehung zwischen deinem Hund und seinem Futter.

Hier gilt es für dich herauszufinden, ob sich die Beziehung zum Futter zu einem Muster manifestiert hat.

Wenn dein Hund schon immer ein wählerischer Esser war und sein Gesundheitszustand generell gut ist, kannst du davon ausgehen, dass das Wählerische eine Charaktereigenschaft ist, die unserem menschlichen Geschmack ähnelt. In diesem Fall hat dein Hund vermutlich genauso gewisse Vorlieben, wie wir sie auch haben. 

Wenn dein Hund jedoch plötzlich sein Futter und Wasser nicht mehr anrühren möchte, ist dies aus medizinischer Sicht eher besorgniserregend. In diesem Fall solltest du mit deinem Hund zum Tierarzt gehen – bei Welpen spätestens nach 24 Stunden und bei erwachsenen Hunden spätestens nach 48 Stunden.

Gerade in den heißen Sommermonaten kommt es bei einigen Hunden zu einem verminderten Appetit. Nachdem sich die Vierbeiner bei Hitze weniger bewegen, haben sie auch einen geringeren Energieverbrauch. Dadurch müssen sie weniger fressen um ihr Gewicht zu halten. 

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hund frisst nicht tipps zum füttern

Vermeide diese körperlichen Beschwerden, die durch wählerisches Fressverhalten entstehen können

„Die häufigsten gesundheitlichen Probleme, die ich in der Praxis gesehen habe, sind Unterernährung, Magen-Darm-Störungen und Gewichtsverlust“, sagt Dr. Romero.

Hunde sind insofern anders als Menschen, als dass sie nicht jeden Tag abwechslungsreiche Mahlzeiten benötigen.

Abrupte Änderungen in der Ernährung können beim Hund manchmal zu Durchfall führen.

„Wenn Hundebesitzer einen wählerischen Hund haben, greifen sie leider auf alles zurück, um den Hund zum Fressen zu bringen”, sagt Dr. Romero. „Oft ändern Hundebesitzer somit häufig die Ernährung, was zu Magen-Darm-Störungen führen kann. Das endet meistens in einem Teufelskreis.“

Gleichzeitig entsteht auch die Gefahr der Über- oder Unterversorgung.

Hunde mögen fetthaltiges Futter. Wenn du deinem Hund versehentlich zu viel davon gibst, kann das zu einer Pankreatitis führen, die sich in Symptomen wie Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit, Dehydrierung, Schwäche, Lethargie und Fieber äußern kann.

Vorsicht ist auch bei selbstgekochtem Futter geboten: „Eigene Rezepte oder Rezepte aus dem Internet können zu Gewichtszunahme oder Unterernährung führen, wenn sie nicht richtig berechnet sind“, sagt Dr. Romero, “und das sind sie in den seltensten Fällen”.

Wählerische Hunde richtig füttern – so funktioniert’s

Hund frisst nicht – Was ist nun die Geheimzutat, die unsere wählerischen Mitbewohner zum Essen bringen?

Auch wenn du die Lösung nicht hören möchtest, weil es leichter gesagt als getan ist, aber:

Du musst herausfinden, was dein Hund gerne frisst. Gesunde Hunde sind selten wählerisch – dieses Verhalten entsteht vielmehr durch mangelndes Interesse am Futter, was wir ihnen vorsetzen. 

Auf der Suche nach dem richtigen Futter sollte deine Aufmerksamkeit beim Findungsprozess selbst liegen: Denn ein ständiger Ernährungswechsel kann die wählerische Art deines Hundes weiter verstärken.

Eine gute Möglichkeit deinem Hund Appetit zu machen besteht im Selberkochen. Gekochter Reis mit Hühnerfleisch ist die erste Anlaufstelle für ein gutes „Bauchgefühl“. Serviere das Fleisch anfangs am besten ohne Haut und Knochen und teste ein paar Tage lang, ob dein Hund auf dieses Gericht anspringt. 

Falls dir das gelingt und du dich entscheidest selber zu kochen, empfiehlt es sich einen Fachmann zu konsultieren. Untersuchungen haben gezeigt, dass die überwiegende Mehrheit der verfügbaren Hundefutter-Rezepte nicht ausgewogen sind. 

Anbieter von frisch gekochtem Hundefutter können dir dabei helfen das passende Rezept gegen die Fressunlust deines Hundes zu finden. HelloBello wurde speziell für wählerische Hunde entwickelt. Die Wahl von frischen und natürlichen Zutaten gewährleisten deinem Hund nicht nur eine ausgewogene Ernährung, das Futter schmeckt und riecht auch hervorragend. 

Wenn du deinen Hund bisher mit Trocken- oder Nassfutter gefüttert hast und HelloBello probierst, wirst du nach der Mahlzeit ziemlich sicher einen blank-geschleckten Napf vorfinden.

Hund frisst nicht: 3 hilfreiche Tricks

In manchen Fällen ist wählerisches Fressverhalten auf den Gesundheitszustand des Hundes zurückzuführen.

Ist dein Hund jedoch gesund, probiere die folgenden Tricks um den Appetit deines Hund anzuregen:

  1. Strengere und klare Fütterungszeiten. Zeige deinem Hund, wann es Futter gibt und verdeutliche ihm, dass dieses Zeitfenster begrenzt ist.

    Ein angemessenes Zeitfenster sind etwa 20 bis 30 Minuten. Auf diese Weise versteht dein Hund, dass es an der Zeit ist zu fressen, wenn du es ihm anbietest. Ansonsten ist das Futter weg.

  2. „Minimiere Leckerlies“ lautet ein weiterer wichtiger Bestandteil in der Fresserziehung eines wählerischen Hundes.

    Wenn du deinen Hund mit Leckereien überfütterst, fühlt er sich eher satt und meidet seinen Futternapf. Wenn du einem wählerischen Hund die Möglichkeit gibst hungrig zu sein, dann wird er auch weniger wählerisch.

    Ein weiterer häufiger Fehler ist das Füttern von Leckereien über den Tag verteilt. „Ich empfehle Leckerlies ausschließlich zu Trainingszwecken”, erklärt Dr. Romero.

    „Wenn Leckerlies zur Routine werden kann dies dazu führen, dass sich der Hund satt fühlt und nicht mehr fressen möchte.“

    Viele Leckerlies sind auch dafür bekannt sehr kalorienhaltig zu sein und können bei falschem Einsatz schnell zur Gewichtszunahme und einer unausgewogenen Ernährung führen. „Im schlimmsten Fall möchte der Hund nur noch Leckerlies fressen“, fügt Dr. Romero hinzu. 

  3. Erwärme das Futter deines Hundes. In dieser Hinsicht sind uns unsere Vierbeiner sehr ähnlich: Sie bevorzugen körperwarmes Futter vor kaltem Futter oder Futter auf Raumtemperatur.

    Mit HelloBello servierst du deinem Hund warme Mahlzeiten im handumdrehen. Erwärme einfach etwas Wasser im Wasserkocher und füge es dem frisch gekochten Hundefutter hinzu. Wahlweise kannst du es auch auf niedriger Temperatur kurz in der Mikrowelle erwärmen. Manchmal können schon kleine Änderungen Großes bewirken.

  4. Geht vor dem Füttern eine größere Runde spazieren. Das laugt deinen Vierbeiner ein wenig aus und kurbelt seinen Appetit an.

  5. Verbinde Füttern mit Spaß. Hier kann zum Beispiel ein kleines Suchspiel wahre Wunder bewirken und deinem Hund das Fressen spaßiger gestalten.

  6. Finde einen ruhigen Ort für den Futternapf. Gerade junge Hunde und Welpen lassen sich beim Fressen gerne ablenken. Achte darauf, dass dein Vierbeiner ungestört futtern kann. 

  7. Versuche deinem Hund sein Futter schmackhafter zu machen. Hierfür kannst du es zum Beispiel mit etwas Naturjogurt oder anderen hundefreundlichen Zutaten vermengen.

Lies auch: Das richtige Futter für deinen Hund – Hundefutter-Leitfaden

hund frisst nicht wegen zu vielen leckerlies

So förderst du wählerisches Fressverhalten – Ursachen & Lösungen

Eine gute Nachricht an dieser Stelle: Wenn du eine gesundheitsbedingte Ursache als Grund für das wählerische Fressverhalten deines Hundes ausschließen kannst, dann ist schon viel gewonnen. Gesundheit steht definitiv an erster Stelle.

Für uns Hundehalter gilt: Auch wir müssen aufpassen, dass wir unseren Hund durch kontraproduktives Fütterungsverhalten nicht wählerisch erziehen.

Hunde werden wählerisch, wenn wir ihnen zu viele Leckereien oder Tischreste geben, das Futter ständig wechseln oder – sollte unser Hund an Stress leiden – diesen Stress nicht erkennen und angehen.

Besonders kleinere Hunderassen neigen persönlichkeitsbedingt zu einem wählerischen Verhalten.

Zu den bekanntesten „picky eatern“ gehören Basenji, Sibirische Huskys und Yorkshire Terrier.

Aber auch größere Rassen wie Labradore, die dem Futter normalerweise regelrecht verfallen sind, können eine Fressunlust entwickeln.

Hund frisst nicht: Und was jetzt?

Sobald du gesundheitliche Probleme als Ursache des wählerischen Verhaltens ausgeschlossen hast, lohnt es sich, die beschriebenen Schritte zu unternehmen, um deinen Liebling beim Fressen zu unterstützen.

Achte darauf, dass du deinen Hund nicht mit zu vielen Leckerlies verwöhnst und beseitige externe Störquellen während seiner Fresszeit. 

Und um auf Nummer sicher zu gehen, probiere auf ein frischeres und nährstoffreicheres Hundefutter umzusteigen.

Mit HelloBello belohnst du deinen Hund mit einem Futter, dessen Geschmack und Textur unserer menschlichen Mahlzeiten in nichts nachsteht. Du wirst dich wundern, welchen Unterschied frisch gekochtes Hundefutter bewirken kann.

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HelloBello wurde tierärztlich entwickelt und ist das erste frisch gekochte Futter für deinen Hund. Drei hochwertige Sorten, die deinen Vierbeiner mit allen Nährstoffen versorgen, die er für ein langes und gesundes Leben benötigt.

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Wenn du noch mehr zum Thema Futterakzeptanz wissen willst, schau dir doch unser Video an!

Tierärztin Sarah spricht darin über Gründe, warum dein Hund nicht frisst und gibt weitere Tipps wie du deinem Hund helfen kannst sich an das neue Fressen zu gewöhnen.

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