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Futter dein Hund benötigt

(Photo by James Barker)

Die Frage “dürfen Hunde Schweinefleisch essen” kann ganz klar mit JA beantwortet werden. Für viele Hundebesitzer ist es noch immer eine in Stein gemeißelte “Regel”, dass Schweinefleisch für Hunde tabu ist – egal ob roh oder gekocht. Ein Mythos der endlich aufgeklärt gehört.

In diesem Artikel erfährst du:

  1. Den aktuellen, wissenschaftlichen Standpunkt zum Thema Schweinefleisch für Hunde 
  2. Warum Schweinefleisch bisher eher abgelehnt wurde und
  3. Warum Schweinefleisch-Menüs eine ideale Nahrungsquelle darstellen.

1) Die Vorteile von Schweinefleisch

Schweinefleisch bietet einen verhältnismäßig hohen Gehalt an Vitamin B1 und Thiamin. Diese Inhaltsstoffe sind unter anderem wichtig für die aufrechterhaltung der Funktion des Nervensystems. Das Schweinefett, welches automatisch beim Verzehr von Muskelfleisch aufgenommen wird, hat eine besonders günstige Zusammensetzung und beinhaltet viele essentielle Fettsäuren. (Quelle: Ernährung des Hundes, Jürgen Zentek, 8. Auflage, 2016)

Der Hund kann Fette zu einem hohen Prozentsatz verdauen, das gilt vor allem für Schweine- und Geflügelfett, Schweinefett ist zu 96% verdaulich.Auch besteht kein erhöhtes Risiko einer Pankreatitis, es können bis zu 10g Fett pro kg Körpergewicht pro Tag aufgenommen werden, ohne, dass sich die Fettaufnahme nachteilig auf die Verdauung auswirkt.

Schweinefleisch ist also in jedem Fall einen Versuch wert. Ab Herbst 2021 ist HelloBellos Ringeltanz-Menü mit Schweinefleisch vorhaben. Teste gleich einmal, ob das Schweinefleisch-Menü deinem Hund zusagt.

2) Schweinefleisch als ,,Ass im Ärmel’’ bei Unverträglichkeiten

Nahezu jeder Hundebesitzer der anhaltenden Juckreiz bei seinem Liebling beobachtet hat, hat eine Futtermittelunverträglichkeit im Hinterkopf. Oft beginnt dann die Suche nach einer möglichst ausgefallenen Eiweißquelle. Notgedrungen endet dies oft bei der Fütterung von absolut absurden Fleischsorten. Letztlich landen dann Tiere wie Kängurus oder Kamele in der Futterschüssel. Die Kontrolle über die Haltung, Schlachtung und Kühlung während des Transports fehlt meistens gänzlich.

Dadurch, dass Schweinefleisch lange Zeit kategorisch abgelehnt wurde, sind viele Hunde damit noch nicht in Berührung gekommen und weisen auch keine Unverträglichkeiten gegen dieses Protein auf.

Jürgen Zentek, beschreibt in seinem Buch “Ernährung bei Hunden” Versuche, die eine besonders hohe Akzeptanz von Rinder- und Schweinefleisch bei Hunden zeigten. Demnach wurden diese Fleischsorten gegenüber Pferd, Ziege und Geflügel von Hunden bevorzugt.

3) Schweinefleisch für Hunde: Grünes Licht aus Deutschland und Österreich

Die große Sorge bei der Fütterung von Schweinefleisch ist die Ansteckung mit dem Aujeszky-Virus. Das Herpes-Virus kann sich unter Schweinen in Viehbetrieben verbreiten und bei Verfütterung in rohem Zustand auch Hunde und Katzen, mit schweren Folgen, anstecken.

ABER an dieser Stelle kann gleich Entwarnung gegeben werden: Seit 1997 ist der österreichische Hausschwein-Bestand frei von dem Virus. Das ist amtlich anerkannt und wird von der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbHbestätigt (AGES). Regelmäßige Testungen des Laves (niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) bestätigen Gleiches auch für Deutschland.

Zusätzlich wird das Virus durch Erhitzung ab 55°Celsius unschädlich gemacht, es darf also guten Gewissens im Hundenapf landen. Folglich kann Schweinefleisch, wie beispielsweise im HelloBello Ringeltanz-Menü in gekochtem oder erhitztem Zustand bedenkenlos verfüttert werden.

Im Wildschweinbestand tritt das Virus in Österreich und auch in Deutschland von Zeit zu Zeit noch auf. Auch hier gilt, vollständig gekochtes Wildfleisch kann problemlos verfüttert werden.

3) HelloBello Ringeltanz – Frisch gekochte Schweinefleisch-Menüs für deinen Hund

Folgende Zutaten findest du in unserem ausgewogenen Ringeltanz-Menü:

  • Schweinefleisch
  • Kartoffeln: sind stärkereich, weisen einen hohen Kaliumgehalt auf und enthalten hochwertiges Eiweiß (in geringen Mengen). Finden vor allem in Diäten bei Hunden mit Futtermittelintoleranz ihren Platz! 
  • Pastinaken: hoher Fasergehalt, enthält Kalium, Protein und Vitamin C (4x so viel wie Karotten). Fördern Verdauung dank Inulin (präbiotische Komponente) 
  • Leinsamen: enthalten wertvolle Ballaststoffe, fördern die Darmtätigkeit, versorgen Darmbakterien mit Nährstoffen und verringern das Dickdarm Krebsrisiko   
  • Petersilie: frische Petersilie hat eine antibakterielle Wirkung, hilft bei Maulgeruch und ist reich an Vit A, C, K, B12 + Folsäure, 
  • Lachsöl: hochwertige Omega 3 Öle wirken entzündungshemmend, gut für Fell- und Hautgesundheit
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